L3256 Waldeck: Beginn des zweiten Bauabschnitts

Veröffentlicht am: 12.05.2026
L 3256 Waldeck: Beginn des zweiten Bauabschnitts
Strecke zwischen Waldeck und der Bundesstraße 485 bis Jahresende voll gesperrt
Hessen Mobil führt seit Ende März eine Baumaßnahme auf der Landesstraße 3256 in Waldeck durch. Im ersten Bauabschnitt wird die Dr.-Mauser-Straße erneuert. Zum Wochenende werden die Asphaltarbeiten abgeschlossen und die Dr.-Mauser-Straße wird wieder für den Verkehr freigegeben.
 
Am Montag, 18. Mai, beginnen die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt. Betroffen ist die Bahnhofstraße zwischen Waldeck und dem Anschluss an die Bundesstraße 485. Auf dem Streckenabschnitt wird die Fahrbahn grundhaft erneuert und neue Verkehrsinseln werden errichtet. Die Bushaltestelle am ehemaligen Bahnhof nahe dem Ederseebahn-Radweg wird barrierefrei ausgebaut. Zudem müssen einige Versorgungsleitungen umgelegt werden.
 
Ausbau des Radwegs
Im Rahmen der Baumaßnahme werden auch die Bedürfnisse des Radverkehrs berücksichtigt. Der vorhandene Radweg, der Waldeck an den Ederseebahn-Radweg anschließt, wird ebenfalls grundhaft erneuert und ausgebaut. Der parallel zur Landesstraße geführte Radweg hat aktuell eine Breite von 1,50 Meter. Er wird auf 2,50 Meter verbreitert, was vor allem im Begegnungsverkehr für wesentlich mehr Komfort und Sicherheit sorgen wird.
Die Baumaßnahme wird voraussichtlich bis Ende 2026 dauern. Bis dahin wird die Landesstraße zwischen Waldeck und der B 485 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab der B 485 über die L 3388, die zwischen Netze und Sachsenhausen nach Waldeck abzweigt.
Auch der Radverkehr auf dem Ederseebahn-Radweg wird umgeleitet. Die Umleitung erfolgt ab Netze auf der Oranier-Fahrrad-Route nach Waldeck. Dort über die Dr.-Mauser-Straße und den Haardtweg auf einen Wald- und Wirtschaftsweg nach Buhlen sowie umgekehrt.
Alle Umleitungsstrecken werden entsprechend ausgeschildert.
Hessen Mobil bittet um Verständnis für die Baumaßnahme und die damit einhergehenden verkehrlichen Einschränkungen.

 
Hintergrund: Besonderes System zur Straßenentwässerung
Im Zuge der Baumaßnahme wird die Landesstraße mit einem neuen System zur Straßenentwässerung ausgestattet. Künftig wird das Regenwasser über neue Straßendurchlässe in eine Sedimentationsanlage geführt. Darin setzen sich mitgeführte Feststoffe wie Erde, Steinchen und Sand aus dem Regenwasser ab. Das gereinigte Regenwasser wird anschließend in drei Speicherrigolen geleitet. Diese Pufferspeicher nehmen das Wasser zunächst auf und lassen es anschließend allmählich im Boden versickern.
Die neue Entwässerungsanlage soll verhindern, dass die Kanäle verschmutzen und schlimmstenfalls verstopfen und beugt damit einer Überschwemmung der Straße vor. Zudem wird das gereinigte Wasser in verträglichen Mengen in die Umwelt zurückgegeben.
 
Für Bürgerinnen und Bürger: Aktuelle Infos per WhatsApp
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